Mittwoch, 30. März 2011

Was soll noch kommen?

Vor einer guten Stunde bekam ich die Nachricht, dass F gestorben ist. Er fiel tot vom Fahrrad. Das ist ein Schlag. Hatte noch kurz vor seinen Tod mit ihm geschnackt. Auch wenn es ein kein qualvoller Tod für ihn (gewesen?) ist, bleibt der Schlag, auch für mich.

Ich frage mich da schon, was ich noch machen möchte, was ich noch erreichen will.

Bei der Ablenkung von Tod entdecke ich dann das Werner Schneyder auf N3 in das Sendung DAS zu Gast ist. Werner ist mit Dieter Hildebrandt jemand, der mich von Kindesbeinen an in Radio, Fernsehen und Bühne in Sachen Kabarett is zum heutigen Tag geprägt hat. Von Hinnerk Baumgarten wurde er eben gefragt, ob Kabarett jung hält. Werner hat es mit seiner Antwort auf den Punkt gebracht:
Denken hät jung.
Ja, das ist es ich möchte noch ein paar Sachen sehen, durchdenken und dann handeln.

Montag, 21. März 2011

Kurt Hauenstein

Kurt Hauenstein ist tot.

Supermax hat heute den Kopf verloren. Kurt war ein Wanderer zwischen den Welten. Er verstand es den Pop mit afrikanische Elementen genauso wie mit Reggae Rhythmen zu versehen.

Mit Lovemashine hatte Kurt einenunglaublichen komerziellen Erfolg. Noch heute ist Lovemashien ein Gradmesser basic für Disco Dancefloor.

Kurt war Vieles, nur kein Lappen. Zu Beginn der Achtziger tourte er als einer der Ersten durch den Ostblock. Des Neuen nicht genug, war er einer der ersten Combos, die 1981 mit schwarzen und weißen Musikern durch Südafrika zog. Wer sich ein wenig mit der Geschichte des südlichen Afrikas auskennt, weiß was dies bedeutete.

Freitag, 18. März 2011

Soziale Beziehungen online

Facebook ist schon drollig.

Nicht mehr mit mir reden wollen - aber 12 gemeinsame Freunde ;-)

Auch nicht schlecht: Schlappe 2 dauerte es bis das ehemalige Pärchen den jeweiligen Status auf 'Single' synkronisiert hat.

Schlussmachen per SMS war gestern. Läuft wohl heute nur noch über Facebook. Vermute ich...

Donnerstag, 17. März 2011

Jazz live

Es gibt nix wenig Besseres als Musik bei Frust. Um diesen zu überwinden. Aber auch so ist es ein Vergnügen Musik, nicht nur aus der Konserve Radio oder CD Player, live zu genießen.

Selbst in unserem beschaulichem Dorf am Rand der deutschen Erdscheibe gibt es mit dem Orpheus Theater ne Einrichtung, die einmal im Monat for free zum Jazzen einlädt.

Eine feine Einrichtung mit gutem und bunten Publikum. Der gestrige Genuss des Kieler Trios '3-sax' war ein vlelfaches Vergnügen. Von der Klassik wurde in den Jazz eingetaucht. Wolfgang Biesterfeld (Sopransaxophon), Olaf Albers (Tenorsaxophon) und Uwe Hameyer (Baritonsaxophon) erinnerten nicht umsonst an die legendären Auftritte des Willem Breuker Kollektiefs in den 80er Jahren.
Gute Arrangments zeichnen '3-sax' aus, die bei 'Moanin' von Bobby Timmons ihren ersten Jazz Höhepunkt hatten. Auffällig dabei war, dass die sehr exakt arrangierten Stücke in der Regel nicht auf reinem original Sax Satz beruhen. Auch das spricht für die Klasse des Kieler Trios.

Zudem war es privat auch ein sehr angenehmenes Wiedersehen mit zwei Protagoisten, die ich aus ganz anderen Zusamenhängen kenne. Und mehr als nur schätze :-)

Traditionell endete der Abend mit open stage. Und das war nicht gerade uninteressant was zu hören war... Die Bläser waren herrausragend.

Ein kleines Dorf, aber eine tolle Einrichtung. Die nächsten Flensburger Jam Jazzsessions sind am sind am 3. Mittwoch eines Monats, also am 20. April und 18. Mai. Beginn ist jeweils um 20:30. Let's go jammin' Die Termine sind im Kalender vorgemerkt :-))) Und das nicht nur für Jazz Anhänger...

Freitag, 11. März 2011

Gelesen: Die weiße Zeit der Dürre

Wer kennt das nicht:
Ein Roman über die Vergangenheit der siebziger Jahre. 'Da erfährtst du jede Menge über das Zeitgeschene und die vorherschende Mentalität. So etwas gehört ja auch zur Grundbildung.' Unerotischer kann man einen Roman auch nicht anpreisen.

Und so fällt mir ein Roman in die Hände, der allein durch seine billige Aufmachung als Goldmann Taschenbuch mit einem schlechten und absolut klischeehaften Cover kaum unattraktiver sein könnte. In Verbindung mit dem oben Skizzierten, das ebenso unerotisch seine Berechtigung hat, nicht gerade eine gute Lesebedingung. So lag das Buch auch einige Zeit bei mir auf einer der 'nice to know' Stapel rum.

Es dauert jedoch nur wenige Minuten und ich bin mitten in Die weiße Zeit der Dürre von André Brink. Und werde zunehmend in den Bann der Geschichte gezogen, besser gesogen.

Auch wenn es nicht explizit gesagt wird, liegen die Unruhen, besser Aufstände in Soweto, bei uns bekannt als das Sharpeville Massacker, immer im Hintergrund. Nach einer einleitenden Rahmenhandlung, die das oberflächlich schreckliche Ende des Romans vorweg nimmt, wird die Geschichte des Lehrers Ben du Toit immer faszinierender. Er wird in Johannesburg von seinem Schul Hausmeister gebeten, nach dessem verhafteteten Sohn mitzuforschen. Ein Ausgangsszenario, das den bisher naiv und behütet lebenden Lehrer Stück für Stück die Realität seines eigenen Landes erleben und begreifen lässt. Es gelingt Andre mit sehr dichten Schilderungen die Verunsicherung Bens und auch die Reaktion auf Bens Fragen nachvollziehbar wieder zu geben.

Es ist eben nicht so einfach: Es gibt eben nicht nur Schwarz und Weiß. Und das vermittelt auch André Brink. Er weiß zu dem wie man Spannung im Buch aufbaut. Wer zu dem an der jüngsten südafrikanischen Geschichte interessiert ist und ab und zu mal das Internet parallel zu Lesen nutzt, für den ist das Buch ein Gewinn. Und nicht nur eine Lesezeilennachweis.

- Nach dem empfehlenswerten Buch bin ich gespannt auf die filmische Umsetzung 'A Dry White Season'. Ich werde mir die DVD besorgen. - Was dei Rezeption angeht hier mal die englischsprachige und die deutsche Wikipedia Darstellung.

Dienstag, 8. März 2011

Nochmehr Sonne *lechzlechz*

...und auch heute strahlend blauer Himmel mit Sonne :-)))

Das muss genutzt werden. Meinem ad hoc Aufruf ist B gefolgt und wir haben uns einem Spaziergang auf meiner Lieblingstour am Gendarmsti gegönnt.

Abschließend nicht nur draußen lesen, sondern auch Essen...
Das gefällt nicht nur den Göttern ;-)

Montag, 7. März 2011

Sonne *lechz*

... endlich Sonne satt genießen...

- Auch wenn es noch hammerkalt ist Schneereste bei uns auf dem Innenhof herumvegetieren, so war es der erste Tag im Jahr an dem ich draußen (im windgeschützten Hauseingang) - lesen konnte.

Balsam für die Seele...

Sonntag, 27. Februar 2011

Heute bleibt die Küche kalt

... und es geht nicht in den Wiener Wald.

Aber es bleibt bei der Regression in die 80er:
Mein Abendessen: Brathering auf Schwarzbrot...

Obergut - oder wie es jetzt heißt: Endlaser
;-)

AJs verden

Danmark er et dejligt land...

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Ali Schwarzer (Gast) - 2012-01-13 02:23

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