Freitag, 25. Februar 2011

Marktanalyse angesagt

Wer kennt es nicht: Das Gefühl, das eigene Leben ist ein Film...

Dazu gehört, dass ich heute den bisher schrängsten Arbeitsvertrag in meinem Leben unterzeichnet habe. Der Umfang beträgt 5 Stunden - im Monat...

Das bringt mich wiederum zu der alten Frage: Was ist attraktiver - Arbeits- oder Heiratsmarkt???

Freitag, 18. Februar 2011

Moral - Nein Danke!

Ein Tag mit heftigen Diskussionen geht zu Ende:

Wat is n mitm Guttenberg?

Unzählige Artikel im Netz, blogs [ironymode on]- wie auch das hammermäßig oft gelesene Meinige [ironymode off] beschäftigen sich mit dem Desertieren Dissenertieren - oder auch eben gerade mit diesem Thema des wissenschaftliche Arbeitens nicht. Immerhin ist bei den entsprechenden Artikeln auf tagesschau.de die Kommentarfunktion disabled (Beispiel). Ich gehe davon aus, dass die Diskussion um wissenschaftliche Ehre in Deutschland einfach nicht gewünscht ist. Das ist wohl der bessere Ansatz, als dass die Diskussion von den Deutschen sowieso nicht verstanden wird.

Die Vermerkelung in eine pseudo Offenheit ist dabei kaum noch zu ertragen. Was für die Kanzlerin anscheinend vorbildlich ist, erfüllt mich eher mit Grausen.

Was soll ich von einem obersten Repräsentanten des Staates halten, der es nicht so genau nimmt mit der Ethik des wissenschaftlichen Arbeitens?

Fehler passieren. Es sei mir der Hinweis erlaubt, dass sich auch in meiner bescheidenen Abschlussarbeit Fehler sind. Allein die publizierte Menge von Plagiaten 'Fehlern' (sollten auch nur 50 % der Vorwürfe korrekt sein...) macht die Dissertation unglaubwürdig. Erst recht mit dem Druck auf derzeitige Studis (siehe meinen gestrigen Eintrag).

Allein um einer 'Staatsverdrossenheit', besser einem systematischen Misstrauen in Politik(er) vorzubeugen, ist es eine Frage von Anstand und Moral zu gehen. Jetzt- und nicht bis noch mehr aufgewirbelt/aufdeckt wird.

Aber wie war das schon bei Old Schwurhand Friedrich Zimmermann Anfang der 60er?
- Is das Ihr Eid?
- Nein, Meineid...


So gibt es in Deutschland nur einen Marschbefehl, der allerdings nicht in den Hindukusch führt:

Guttenberg - Abtreten! Aber zack zack!!

Donnerstag, 17. Februar 2011

Die Relation des Plagiats

-Hatter oder hatter nich?
-Und wenn wenn - was solls??


Hat unser oberster Feldherr Kriegsminister Hindukusch Enthusiast Verteidigungsmister gemogelt, beschissen oder nicht?

Eine spannende Frage. Was ist in seiner Dissertation durch Unvermögen entstanden, gemogelt, beschissen oder schlichtweg kriminelle Machenschaften bei Deutschlands angeblich beliebtesten Politiker entstanden?

Fakt ist, dass bei 'simplen' Lehrerexamensprüfungen das Fehlen von Quellenangaben zur 'Ungültgkeit' der Prüfung bzw. 'Nichtzulassung zur Prüfung' in der Vergangenheit geführt hat.

Auch der mir bekannte 'Fall' von M spricht Bände. Rechtlich hätte er sehr gute Chancen gehabt, gegen die vom Prüfungsamt verhängten Sanktionen (u. a. gab es hier hier einen bedenklichen Kontext der Vorwürfe) vorzugehen und einen entsprechenden Schadenersatz einzuklagen.

Schlimm ist nur die die real-existierende Ebene: M stand vor der Wahl eine zeitliche Sanktion in Kauf zu nehmen oder ein Gerichtsverfahren mit unsicherem Ausgang über mehrere Jahre in Kauf zu nehmen.

Und spätestens hier stimmt die Relation nicht mehr. Studis hinhängen und Verteidigungsminister als verdiente Helden des Volkes laufen lassen?

Eine der wenigen Licht in das Dunkel des Guttenberg 'Ereignisses' bringenden Meldungen findet sich in der Süddeutschen Zeitung. Mal schauen was noch so publiziert wird an das Licht der Öffentlichkeit kommt.

-Inzwischen kommt allerdings immer mehr ans Tageslicht. Mehr als uns allen lieb ist. Die Uni in Bayreuth hat laut FR Guttenberg aufgefordert Farbe zu bekennen. Ein gängiges Verfahren.

Auch für mich neu ist die emotionale Debatte. Allein auf den Seiten der FR sind zahlreiche Debatten zu finden: Hier, hier, und hier... Auch wenn sich m. E. u viel über Herkunft und politische Funktion von Guttenberg ausgelassen wird.

Wer je eine Abschlussarbeit geschrieben hat, kennt das Elend der Quellen und der Quellenkritik. Das dabei auch Fehler geschehen - ach du meine Güte - ist doch nur menschlich. Und sollte auch nicht weiter geahndet werden.

Bedenklich stimmen jedoch zwei Aspekte:

1. Die Anzahl der nicht belegten Zitate bei Guttenbergs Dissertation. Bei Google docs gibs ne Übersicht und die Erweiterung um die Diskussion bei wikia.

2. Die Ehre des wissenschaftlichen Arbeitens ist mehr als nur angekratzt. Sei es an der Uni in København oder an meiner eigenen (kleinen) Hochschule. Auch wenn sich unbestritten eine überwältigende Mehrheit an Anstand und Moral hält, so ist die Regelmäßigkeit der Plagiate - bei Studierenden, wissenschaftlichen Mitarbeitern und Professoren - erschreckend. - Beschiss ist nicht akzeptabel.

Unabhängig von einer politischen Diskussion um den abgegelten shooting star in Merkels Sozialkomiker Truppe wird Guttenberg sich zu den beiden genannten Aspekten verhalten müssen. Und mir schwant nix Gut(t)es...

Mittwoch, 16. Februar 2011

Das Neue

Ein neues Fass aufgemacht zu haben, ist immer eine aufregende Erfahrung. Wenn einem jedoch zu dem Menschen aus der Vergangenheit begegnen, die man an dieser Stelle nicht erwartet hat, ist das das um so toller schöner.

So war es heute Abend im Modul 1 bei einer Ausstellungseröffnung Vernissage. Es tat gut S und ihre Eltern aus K und M wieder zusehen. Und aber auch mit J einen gemeinsamen Verbindungspunkt wieder zu finden. Ganz davon zu schweigen, dass Freund und Kollege W in der ehemaligen Wohnung von S wohnt... Und gleich nen Impuls für die laufende Ausstellung zu geben.

So ergeben sich, wenn man Leute kennen lernt, immer wieder die selben drei Fragen in Schleswig Holstein:

1. Haben wir gemeinsame Bekannte?
2. Haben wir gemeinsame Verwandte?
Und abschließend die Sicherheitsfrage:
3. Waren wir mal miteinander verheiratet?

- Zeitgeist...

;-)

Montag, 14. Februar 2011

Schrecklich???

ich bin mitten in einem Strudel. [Vielen Dank an Rudolf Steiner für das Bild ;-) ] Das Alte ist zu Ende und das Neue hat sich noch nicht formiert.

So gibt es extrem viele Ideen, von denen ich jedoch nur einen Bruchteil erfüllen kann. Die Gespräche mit W und auch weiteren verheißen Einiges; meine bescheidene Lebenserfahrung lässt mich warten. Postiv warten ;-)
Faszinierend ist aber Eines: Das Gefühl keine Zeit zu haben...

Dienstag, 8. Februar 2011

Nix zu verlieren

Es gibt Tage die laufen einfach... an einem vorbei. Nix Schlimmes, nix super Tolles. Außerdem mich sehr nachdenklich machen den Roman, de ich derzeit am Wickel habe, regt mich auch am Abend nichts auf.

Um aber mit der 'Weißen Zeit der Dürre' im Kopf nicht in die Nacht gehen zu müssen, kurzes zappen. Warum auch immer, ich komm gerade zu Beginn von 'Nix zu verlieren'. Guter Titel, sehr ansprechend.

Eine nur menschliche Situation, die Auslöser für eine Reihe von aberwitzigen, aber auch konsequenten Folgen wird. Ich komme aus dem Lachen nicht mehr raus. Nach 30 min merke ich immerhin, dass ich den Film schon kenne - was meiner Freude an grotesken Situationen keinen Abbruch tut. Im Gegenteil...

Gute Musik, pointierte Dialoge. Ein richtig schöner Film :-)

Montag, 7. Februar 2011

Sunday night

Die abendliche Körperreinigung war schon vollzogen, das Nachtlager eingenommenudn das Buc in Bertieb genommen... Irgnd was ließ mich dann dann doch auf arte zappen: One Shot Not.
Manu Chao & LKJ
Nachdem sich Manu Chao mit seiner Band Mano Negra international einen Namen als Vertreter des französischen Rock gemacht hatte, wandte sich der in Paris geborene Einwanderersohn seinen spanischen Wurzeln zu. Mit seinem ersten Soloalbum "Clandestino" war er in Europa und Südamerika, wo er regelmäßig auftritt, sogleich sehr erfolgreich. Er verarbeitet darin lateinamerikanische Rhythmen und erzählt auf persönliche, leicht melancholische Weise von seinen Reisen und seinem politischen Engagement. Mit "La Radiolina" erschien sein drittes Studioalbum.

Duffy
Die walisische Sängerin Duffy schrieb schon im Alter von zehn Jahren erste eigene Songs. Sie ist beeinflusst von Doris Duke, Bettye Swann, Scott Walker und Richard Hawley. 2004 wurde sie von Richard Parfitt (60 Ft. Dolls) und Owen Powell entdeckt. Bald wurde auch ihre heutige Beraterin und Managerin Jeannette Lee vom Plattenlabel Rough Trade Records auf sie aufmerksam. Mit ihrer sechsköpfigen Band - die Musiker nennen sich Sgt. Meadows, Ben E, Greeno, Mr T, Ayo und Karlos - liefert Duffy einen Sound zwischen Zeitlosigkeit und Nostalgie. "Ich schreibe meine Songs zunächst a cappella und baue dann darauf auf - daher unser Retrosound. Früher wurde die Musik auf Vierspurgeräten aufgenommen, und die Melodie musste klar im Vordergrund stehen." In diesem Winter ist gerade ihr neues Album "Endlessly" erschienen. Anlass genug noch einmal ihren Shootingerfolg zurück zu blicken.

Richie Havens
Auf dem Woodstock-Festival wurde Richie Havens mit seinem dreistündigen Auftritt und seiner neuen, tranceartigen Interpretation von "Freedom" über Nacht zur Legende. Seine musikalischen Wurzeln liegen aber bereits weiter zurück. Als Mitglied einer Gospelgruppe etablierte sich Havens in der New Yorker Folkszene im Stadtteil Greenwich Village. Hier machte er unter anderem die Bekanntschaft von Bob Dylan, zu dessen bekanntesten Song-Interpreten er mittlerweile gehört.
Auch heute, nach über 30 Jahren in der Szene, ist seine Leidenschaft für Musik immer noch ungebremst. Dem Musiker ist es gelungen, einen eigenen Musikstil zu entwickeln. Hierbei setzt er seine Gitarre wie ein Perkussionsinstrument ein. Diese Art zu spielen wurde zu seinem Markenzeichen.

Jack Peñate
Eine altmodische Frisur und Karohemden - dies ist das äußere Erscheinungsbild des Engländers Jack Peñate. Doch der Musiker hat weit mehr zu bieten: Der 26-Jährige ließ die Kritiker durch eine angenehme Mischung aus elegantem Pop mit Ska und Rockabilly aufhorchen. Er selbst bezeichnet seinen Stil gern als "Soul-Indie". Die vier Songs "Run For Your Life", "Got My Favourite" sowie "Have I Been a Fool?" und "Turn on the Platform" auf seinem Album "Matinée" gehen schnell ins Ohr und bestechen durch schönen Gesang und angenehme Melodien.

Fette Mukke, die mich dann doch wieder aus dem Bett treibt. Und mich erneut über N nachdenken lässt. Es ist schon eigenartig, wenn man sehr konzentriert auf bestimmte Menschen gestoßen wird, sie einem nicht aus dem Kopf raus wollen. Da gibt es eben immer noch etwas abzuarbeiten...

... und deshalb bin ich froh, dass der WDR mir im Rockpalast mit Rich Hopkins and Luminarios ein top Anschluss gig gibt, der mich in weiter schwelgen, nein in die Vergangenheit mit indefiniten Futuroptionen bringt. Danke...

Samstag, 5. Februar 2011

Digital world

Na, das hab ich doch gerne:
Keinen Kontakt mehr zu mir haben wollen, aber elf gemeinsame Freunde in der social community. Tendenz steigend...
*lol*

Kann mir ma einer sagen, ob das n Fortschritt is???

AJs verden

Danmark er et dejligt land...

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aj-flensborg - 2012-09-02 16:32
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Wow, ich dachte, ich hätte schon lange nichts mehr...
Ali Schwarzer (Gast) - 2012-07-23 19:59
Fisch Sonntag (16)
Überbackenes Schollenfilet. Schnell. Lecker. MSC Zertifziert. Salat....
aj-flensborg - 2012-01-15 22:53
Also eigtl. sollte da...
Also eigtl. sollte da jetzt ":S" stehen!
Ali Schwarzer (Gast) - 2012-01-13 02:24
*hehe* Die von Kabel...
*hehe* Die von Kabel Deutschland sind auch nicht viel...
Ali Schwarzer (Gast) - 2012-01-13 02:23

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Zuletzt aktualisiert: 2012-09-02 16:32

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