Mittwoch, 20. Oktober 2010

Return

Zur Minute läuft auf ZDFneo Shoreline. Eine klasse Serie, die mich nicht nur träumen lässt.

Und schon bin ich wieder im Beachcamp. Es war ein fantastischen Erlebnis, dass mir A ermöglicht hat oder besser das wir gemeinsam erlebt haben. Es hatte auch seine Zeit; wir würden es heute anders erleben. Aber ich bin mir sicher, wir würden es wieder als Erlebnis genießen können. Auch weil wir etwas Gemeinsames haben: Natur genießen und aufnehmen. Natur in der auch ich aufgehen kann,

Dass das was ich vor ein paar Jahren im Beachcamp im Cape Columbine Nature Reserve erlebt habe - und der Beginn eines Umdenkens war - ist immer noch der Maßstab. Auch für das Zwischenmenschliche.

Ach... seufz...

Südafrika scheint mein Wendepunkt zu sein. Und ein Ziel. Um (noch) weiter zu kommen... Auf dem Weg dorthin muss ich mir die DVD edition von Shoreline organisieren :-)

Dienstag, 19. Oktober 2010

Nachrichten aktuell

Vorhin in den 22:00 Nachrichten über die Unruhen in Frankreich auf NDR 2 gehört: Nach Angaben der Demonstranten gingen 3,5 Mio Menschen auf die Straße, nach Angaben der Behörden waren es etwas weniger, 500.000.
- Ich sitze gerade an einer Unterrichtseinheit aus dem Bereich Größen: Messen – Schätzen. Die Nachrichten im Radio zeigen mir, wie wichtig es ist dass der (Grundschul-) Stoff sitzt.

[irony mode off]
[irony NDR mode off]
[?NDR irony mode?]
[irony mode confirmed]

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Kündigung II

Mein Gefühl täuscht(e) mich nicht.
Habe ich noch im Urlaub über die Möglichkeiten der Kündigung von Freundschaft nach gedacht, habe ich inzwischen die indirekte Kündigung in Sachen Job (-perspektiven) durch 'Freunde'bekommen. Auch ne Variante.

Bitter. Aber es geht weiter. So langsam löst sich die Lähmung. Mit einem Messer im Rücken gibt man nicht auf. Is ja nich das erste Mal...

- Andererseits hab ich auch einen tollen Akt von Freundschaft durch S erfahren. Das tut gut. Und verhindert die Welt nur schwarz oder weiß zu sehen.

Montag, 11. Oktober 2010

Fortschritt

Seit kurzem bin ich Besitzer von englisch sprachigen Socken. Für jeden Wochentag: Monday, Tuesday, Wednesday, ...

Es geht gut mit ihnen: Sie sind ein gutes Beispiel um den Fortschritt in Frage zu stellen.

Samstag, 9. Oktober 2010

Ich bins nich... ährlich...

So langsam nimmt es groteskte Formen an, das Vorsitz Kandidaten Roulette in der SPD Schleswig-Holstein.

Der fünfte Kandidat ist aufgetaucht. Dass Ralf Stegner innerparteilich der Wind entgegen weht, ist nicht schlimm. Auch wenn die konservative Presse das nahezu feiert. Es spricht imho immer noch für diese Partei, dass in ihr viel diskutiert und gestritten wird.

Hatte ich noch bei den angekündigten drei Kandidaturen als Alternative zu Ralf Stegner den Verdacht von strategischen Kandidaturen, so wird es langsam aber sicher amüsant. Sollten sich noch drei weitere Kandidaten finden (lassen), bekomme ich langsam aber sicher Angst eingezogen zu werden. Gerade weil ich kein Mitglied der SPD bin.

Ährlich ich krich langsam Angst...;-)


Nachsatz:
Ich hab eben nomma nachgehakt: Es sind nur noch vier Kandidaturen. Laut Focus. Kandidatensterben?
Mal schauen was noch so alles bei den Spezialdemokraten Sozialdemokraten passiert. Ich habe weiter Angst...

Freitag, 1. Oktober 2010

Kündigung

Eine Kündigung ist immer ein Ende. Was passiert, wenn sich Menschen nicht mehr melden? Sie wollen keinen Kontakt mehr zu dir. Oder mit andern Worten, sie kündigen dir die Freundschaft.

Vor ein paar Jahren war ich erst entsetzt, musste im Verlauf der Zeit doch eher Grinsen nachdem N A die Freundschaft kündigte. Bewusst.

Kann man Freudschaften, zwischenmenschliche Beziehungen kündigen? Klar, die Praxis belegt es. Nur hat dies immer etwas Groteskes und Surreales ansich, da Kündiungen immerauch eine juristische Ebene haben.

Viel interessanter ist für mich die Spraclosigkeit. Sie geht einher mit einer unglaublichen Verletzung. Eine Verletzung, die einem die Sprache raubt. Der Raub der Sprache ist aber nur eine Ebene. Eine weitere geht mit der Zeit. Gemeint ist hier nicht die Ebene des Selbstschutzes.

Es geht um etwas Anderes. Etwas Unangenehmes: Unehrlichkeit. Das Nichtmehr miteinander Sprechen geht einher mit einer Selbstverleugnung. Warum bin ich nicht mehr bereit, mit dem Anderen zu reden? Selbstschutz? Schutz des Anderen, um ihm vor einer harten Sache zu schützen? [Wer schützt hier wen?]

Sich selber zu fragen ist der erste Weg. Die Auseinandersetzung mit dem Anderen ist gut und wichtig. Wenn der Andere es will. Und spätestens da wird es kompliziert, besser: komplex. Oft zu komplex.

Warum bin ich sprachlos gegenüber dem Anderen [es geht immer um einzelne Personen, auch wenn sich das Phänomen mehrfach zeigt, soll es mal Muster genannt werden...] geworden? Auf der Suche nach der eignene Sprachlosigkeit ist es unangenehmes zu entdecken: Meine eigene Unehrlichkeit.

Ob die Unehrlickeit in Realitätsverlust, mangelndem Selbstvertrauen oder Verletzug beruht, sei mal dahin gestellt. Darum geht es zunächst nicht.

Der Aspekt der Unerlichkeit soll hier bei Sprachlosigkeit im Vordergrund stehen. Davon wissen wir, N, A, meine Wenigkeit und/oder der/die Lesende genug beizutragen. Mit verteilten und wechselnden Rollen...

Es geht eben nicht um Schuldzuweisungen. Sondern um das Erkennenen, die grundlage für das Entwickeln von Perspektiven, neuen Sichtweisen.

In der Unehrlichkeit liegt eben auch ein Chance. Die zu ergreifen ist.

Donnerstag, 30. September 2010

Tragisch?

Tragisch ist es, wenn einem ein Job duch die Lappen geht.
Heute kam ein Fahrauftrag nach Dänemark. Leider bin ich jedoch schon dort - wenn auch am anderen Ende...

- Es tut gut, von außerhalb auf die Kultur von Deutschland zu schauen...

...und zu entdecken, dass ich dort nur noch bedingt zu Hause, mich hier wohler fühle. Ist das tragisch?

Mittwoch, 29. September 2010

Blokhus

Und immer wieder das Selbe: Nur mal kurz...
So führt mich der Weg heute nach Blokhus. Hier is nix los. Selbst der Aldi Market in Hune liegt irgendwie tot an der Straße.

Blokhus besteht aus zwei Teilen. Zum Einen den Klamottenläden und wenigen Grundbedürfnisversorgungsshops und zum Anderen den herumliegenden Ferienhäusern.

Gut, es gibt noch etwas: Einen hammergeilen weiten Strand! Eine unglaubliche Weite, 10 min am/im Wasser gelaufen - und schon ist niemand mehr da. Bis auf Autofahrer, die ihren Wagen auf Strandtauglichkeit testen müssen... Aber auch das hält sich in Grenzen. Es ist keine Saison mehr.

Zum Autostrand gibt es zwei Merkwürdigkeiten zu erwähnen. Das Parken im Dorf ist auf den ausgewiesenen Parkflächen auf zwei Stunden beschränkt. Das treibt natürlich Autos an den Strand. Ein ökologischer Anachronismus.

Grotesk auch, dass am Strand die ausgewiesene Höchstgeschwindigkeit bei 30 km/h liegt. Im Dorf ist sie dann wieder 50 km/h. Auch ein Anachronismus.

Viel wichtiger, weil erholsam für mich, ist für mich erneut die unglaubliche Weite des Strandes und des Wassers. Nix nervt. Alles geht. Nicht ganz, eine Radfahrerin kommt mir an dem markant festen Strand entgegen. Ich muss erneut an den Urlaub die Tour vor einigen Jahren und den Beginn einer Liebe mit C denken. Einige Strecken haben wir mit den Fahrrad in der Gegend um Blokhus, vor allem am Wasser, hinter uns gelegt. Das war eine tolle Zeit...

...heute... heute finde ich einige ungewöhnlich große Muscheln, die ich nicht auf Anhieb kenne; ich hab aber ne Vermutung... Durch den niedrigen Wasserstand kann ich auf dem ersten Teil des Weges einige Exemplare sammeln; auf dem Rückweg bei auflaufenden Wasser sind sie erheblich schwieriger zu finden. Ich weiß noch nicht was ich mit den zwanzig, dreißig Exemplaren machen werde, hab aber ne vage Idee, irgendwann soll ich wieder (Paten-) Kind(er)...

So inspririert mich dieses Erlebnis wieder. Wer weiß, was mir das nächste Mal in Blokhus begegnet... Ich fahre in der Abendsonenstimmung zurück ins Sommerhaus.

AJs verden

Danmark er et dejligt land...

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*hehe* Die von Kabel Deutschland sind auch nicht viel...
Ali Schwarzer (Gast) - 2012-01-13 02:23

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Zuletzt aktualisiert: 2012-09-02 16:32

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