Montag, 17. Januar 2011

Klimaschutz - Real oder Realsatire?

In einem der Betriebe, in denen ich arbeite, wurden heute die Steckdosenleisten ausgetauscht. Hintergrund sind neue Verordnungen nach denen Mehrfachsteckdosen einen bestimmten Leitungsdurchmesser haben müssen. So weit so gut.

Die alten Mehrfachsteckdosen kommen, naa, genau, in den Müll... Dass man als Privatmensch nicht gerade drei Waschmaschinen daran hängt... aber nun gut, anstelle die Sachen mit entsprechenden Hinweisen abzugeben, aber nein, die Vernichtung ist angesagt. Super Geldvernichtung #1...

Doch was wurde angeschafft? Erneut Mehrfachsteckdosen ohne Schalter. Herr, wirf Hirn vom Himmel und treffe den Veranwortlichen. Du darfst ihn gerne so treffen, das er nicht wieder aufsteht... Auch mein Betrieb hat sich dem Klima Schutz in einer groß anlegten Kampagne verbal lyrisch verschrieben, aber dann so eine Aktion... Geldvernichtung #2 ...

Nun ist der Verantwortliche nicht mehr Argumenten zugänglich - oder genauer gesagt, nicht mehr denArgumenten von allen Kollegen zugänglich. Nun geschehen noch Wunder und Zeichen...und es gibt immerhin Kanäle oder noch Menschen, die die gleichen Argumente haben. Ergebnis: Die Mehrfachdosen werden demnächt wieder durch Mehrfachdosen mit Schalter ausgetauscht... Geldvernichtung #3...

- So lange Klimaschutz auf einer solch inkompetenten Ebene durchgefürht wird, gute Nacht. Ohne Stromaus.

Dienstag, 11. Januar 2011

Rückschlag

Heute Mittag hab ichs gegenüber den Kollegen noch positiv herausgehoben: Das Tauwetter hat viel Grün wieder frei gelegt. Als visuellem Menschen macht einem so die Kälte nich so viel aus ;-)

Was für ein Rückschlag: Mal nich aus dem Fenster geschaut - und schon ist wieder son weißer Fusselbelach zu sehen :-(
Komisches Gefühl wieder bei Schnee und Schneetreiben an den Arbeitsplatz zu fahren. Schnell wirkt alles wieder dumpf, reduziert und man weiß nicht genau, was sich (an Eis) unter der (weißen) Oberfläche verbirgt.

Vor dem Betrieb eine kurze Begegnung mit J. Ich erkenne sie zugegebenermaßer erst nach dem sie mir hinterher ruft und die Kaputze lüftet herunterzieht. Und bemerkt, dass ich wohl in Eile sei. Schade. Long time, no see. Ich steh unter Zeitdruck; wir kommen nicht zum schnacken.

Später sehe ich noch Bilder aus vergangenen Zeiten. Guten und auch aufregenden Zeiten. Ich ärgere mich, nicht mit geschnackt zu haben... Gäbe, nein, gibt sicherlicher Vieles zu erzählen. Ich frage mich wie J und ich unsere Veränderungen wahrnehmen würden. So bleibt es ein Gedankenspiel; alles hat seine Zeit. Auch während Shallow Waters von Just Jinjer meine Stimmung im Hier und Jetzt gerade gut wieder gibt. Mit nem schrägen Blick auf vergangene Zeiten...

... könnte sich J mal melden ;-)

Noch ne...

...Nacht mit präseniler Bettflucht
- und gut zu wissen, was einen umtreibt.

Dienstag, 4. Januar 2011

Gratiskultur

War das Wort schon mal Kandidat für das Unwort des Jahres?
Seit ein paar Jahren geistert der Begriff 'Gratiskultur' durch die Medien, zumeist in der Konnotation 'Ende der Gratiskultur'. Als Beispiel sei hier ein Artikel aus dem Tagesspiegel erwähnt.

Damit wird der Begriff 'Gratiskultur' auch ideologisch. Denn hinter ihm stehen handfeste ökonomische Interessen. Im Zusammenhang mit dem Internet sollen bezahlungspflichtige Angebote salonfähig marktkonform gemacht werden.

Die Argumentation dabei ist schon ein bisschen verquer. Es ist ja legitim Geld zu erwirtschaften. Allerdings gibt es hier einen nicht ganz kleinen Haken: Der Zugang zu Informationen wird an den aktuellen sozialen ökonomischen Stand des users gebunden. Wer nix hat oder bezahlt, bekommt auch nix zu wissen. Ein Problem in einer Kultur, die sich zunehmend über wachsende soziale Klüfte beschwert, sie aber nicht ausräumen kann oder bessern will.

Da mag man ja gerne 'sozial utopische' Phanstasien unterstellen. Ich will hier nur auf die Konsequenzen weiterer unsozialer Entwicklugen in unserem Kulturkreis gegenüberstellen.

Auch das Argument 'dafür haben wir ja schon bezahlt' wie es Stefan Niggemeier verwendet, kann ich nicht ganz von der Hand weisen. Es bleibt aber nicht gang eindeutig, da unser Wirtschafts- und Gesellschaftssystem auf Marktintransparenz besteht. Da muss man kein Marxist sein, um das zu sehen. Es reicht der Gang zum Lebensmitteldiscounter, Elektronikmarkt oder auch einer anderen Seite der Blick auf staatliche Leistungen. Da werden Sozialleistungen, wie Bäfög, Hartz IV, Arbeitslosengeld, Wohngeld etc. gegeneinander ausgespielt, sowohl auf der Seite des Hilfsbedürftigen, als auch auf der Seite des Zahlungspflichtigen oder Zahlenden, wie Bund, Ländern und Kommunen. Das macht keinen Spaß, ist ökonomisch mehr als nur fragwürdig und kostet zu viele Ressourcen - sowohl bei den Einzelnen als auch in volkswirtschaftlicher Hinsicht.

Der Begriff der 'Gratiskultur' und die Diskussion hierum verschleiern
Vieles. Vor allem aber bestehende (soziale) Ungleichheit. Aktuell ist die Diskussion mehr denn je. Sie ist nicht abstrakt, sondern hat verschiedenste Erscheinungen. Die Diskussion um Netzneutralität wird nicht nur seit gestern geführt. Wir werden uns weiter mit diesem Thema beschäftigen - beschäftigen müssen. Gerade weit staatliche Organe wie Justiz und Parlamente sich als bisher nicht richtungsweisend, sondern als überfordert erweisen. - Leider völlig überfordert in Anwendung und Gebrauch von Technik allein. Und das ist ein Fakt der uns sehr teuer zu stehen kommt. Und spätestens das ist keine gratis Kultur...

Sonntag, 2. Januar 2011

TV - Grenzen des Sehens

DVB-T is ne feine Sache. Wenn es denn auch eine entsprechende Sendervielfalt gibt. Und du nicht wie wir in der Zone einem Randgebiet einem konsumschwachen Gebiet wohnst.

Ein guter Sender wird hier bei uns nur zwischen 21:00 und 06:00 ausgestrahlt, der dann der grenzdebilen Nachwuchszüchtung Kinderkanal weichen muss: ZDFneo. Der Doku Bereich ist für einen Mischsender ungewöhnlich gut.

So werde ich die guten Folgen von J. Bonello nicht sehen können.

Gibt es jemanden der sie mir aufzeichnen kann? Es können doch nicht alle von Ki.Ka ihre Kinder versauen lassen. Hoffe ich...

Freitag, 31. Dezember 2010

Trolle und andere honks

Seit einiger Zeit verfolgt mich mal wieder im StasiVZ eine Scheinidentität. Chr. Th. Schwarz will 'mein Freund' werden. Ziemlich plump; er eiert auch bei Anderen rum... Niemand kennt ihn jedoch. Nervig.

Donnerstag, 30. Dezember 2010

Das Gute liegt so nah

Das Radio ist ein eine der größten Erfindungen, die mir bisher begegnet sind. ich binmit uhm aufgewachsen, es hat meine Kindhiet maßgeblich - ohne dass meine Eltern es wollten - beeinflusst.

Seit einiger Zeit bin ich - wieder - bein Jazz gelandet. Und damit auch bei Play Jazz!, einer kleinen, aber feinen Jazz Sendung des NDR.

Krönung des Ganzen: Heute Abend muss ich (wieder-) entdecken hören, dass das Birdland in der Nachbarschaft von S ist. Ich bin im Birdland noch nie gewesen; der Ruf allein ist legendär; es ist ein Grund nach Hamburg zu gehen. Oder zumindest erst mal zu fahren. Und den Nachbarn mitzunehmen ;-)

Dank Radio...

Dienstag, 28. Dezember 2010

3. Weihnachtsfeiertag

Es gibt Gewohnheiten Traditionen, deren Ursprung auch mir entfallen sind - auch wenn ich ne Vermutung habe. Ein solche ist der dritte Weihnachtstag. In der Regel findet er statt wird er abends beim Griechen bei uns in der Straße'zelebriert'.

Das schön daran ist, das dort immer wieder im Laufe der Jahre Leute zusammenkommen, die sich kaum zum Essen gehen an einen gemeinsamen Tisch kommen würden. So schön bunt ist die Runde jedes Jahr; immer in anderer Besetzung.

Dieses Jahr war es beeindruckend einen spontanen Gast zu haben, mit dem viele gemeinsame Kontakte Bekannte haben. Ja unser Dorf...

Das ist auch das Schöne in der Runde: Die Offenheit. - Mal schauen wer dann am 3. Weihnachtsfeiertag 2011 - auch wieder - dabei ist... Die Dinge wollen sich entwickeln.

Sonntag, 26. Dezember 2010

Weihnachten

Es ist über 25 Jahre her, dass ich Weihnachten mit der Familie gefeiert habe.

Dieses Jahr war es dann so weit... und es war mehr als nur angenehm. Wir sind alle weiter (gekommen) und haben ein tolles Weihnachtsfest hinter uns. Auch weil wir inzwischen sehr offen miteinander umgehen, den Anderen achten, über Generationen Gemeinsamkeiten finden (wollen) und den Zusammenhalt genießen.

Und jede Menge zu lachen haben ;-)

Und weil wir die räumliche Enge aushalten können. Das auch weil wir die Familie geöffnet haben... Das schafft Perspektiven!

Ich weiß nicht wie Weihnachten 2011 wird, ob wir alle das schaffen, was wir uns vorgenommen haben - auf jeden Fall freue ich mich schon darauf.

- Und ich weiß dass es wieder anders wird, als geplant. Und das ist auch gut so...

AJs verden

Danmark er et dejligt land...

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Fisch Sonntag (16)
Überbackenes Schollenfilet. Schnell. Lecker. MSC Zertifziert. Salat....
aj-flensborg - 2012-01-15 22:53
Also eigtl. sollte da...
Also eigtl. sollte da jetzt ":S" stehen!
Ali Schwarzer (Gast) - 2012-01-13 02:24
*hehe* Die von Kabel...
*hehe* Die von Kabel Deutschland sind auch nicht viel...
Ali Schwarzer (Gast) - 2012-01-13 02:23

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Zuletzt aktualisiert: 2012-09-02 16:32

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