Donnerstag, 26. März 2009

Ups! Geht doch!

Meine Kritik an den Einstellungen von vielen Kolleginnen und Kollegen in öffentlich-rechtlichen Dienststrukturen kennen Viele. Aber genauso äußere ich mich auch über das gute und schnelle Arbeiten.

Meine Probleme mit den Sozialbeiträgen wurden von dem zuständigen Kollegen im Landesbesoldungsamt sofort gelöst. Top! Morgen soll ich die entsprechende Post der Krankenkasse bekommen :-)

- Mal nebenbei: Das Leistungsprinzip muss im öffentlichen Dienst noch viel stärker umgesetzt werden - in vielen Betrieben, Bereichen erst einmal eingeführt werden...

Und bevor die Missverständnisse entstehen: Das gilt insbesondere bei der Beurteilung von Vorgesetzten, denn diese verfügen über einen weit aus größeren Handlungsrahmen als ihre Untergebenen Mitarbeiter...

Dienstag, 24. März 2009

Schnell mal arm gemacht...

Es gibt Dinge, die können nicht wahr sein: Mein Arbeitgeber hat die Sozialversicherungsbeiträge nicht abgeführt. Dafür hat er sie mir aber vom Gehalt abgezogen. Und die Krankenkasse möchte jetzt drei Monatsbeiträge auf einen Schlag in sechs Tagen von mir haben.

Noch gehe ich von einem Versehen aus. Es hat mich aber immerhin schon 19 min nerviges Telefonieren mit der Krankenkasse gekostet. Das Gespräch mit der Kasse meines Arbeitgebers steht noch aus. Noch mehr sinnlos verbratene Zeit...

Handball

Es gibt Fässer, deren Boden man nicht frei saufen kann. Ein solches Fass scheint der Handball zu sein. Dabei ist es nicht der Sport selber. Zwei Punkte will ich mal aus meiner Perspektive zu Besten geben:

I.
Handball ist eine Frage der Kapitalverwertung. Das lässt sich schon bei der Einkaufspolitik meines favourisierten dänschen teams in der Bundesliga sehen: Ein neuer Sponsor ist da, da muss gekauft werden. Im Zweifelsfall auch deshalb, damit ein anderer Verein nicht Alen Muratovic kauft. Oder beim THW: Stimmen die Veröffentlichungen des Spiegel, dann werden Schmiergelder Schwarzgelder Vorauszahlungen für zukünftige Gladiatoren Spieler gezahlt. Siehe auch hierzu den Artikel der handball world.

Zu diesem Themenblock gehört auch die Tatsache des (2) Klassen Daseins in der Handballbundesliga. Ohne Investitionen, also Kapitalanlagen, ist kein Spitzensport zu erwarten. Und wer sich verspekuliert und mehr ausgibt als er sich das leisten kann, geht in die Insolvenz, wie Essen und Nordhorn. So etwas ist klar geregelt im Wirtschaftsleben...

II.
Der Fisch stinkt vom Kopf her. Das EHF (European Handball Federation) und IHF (International Handball Federation) nicht gerade durch demokratische Umtriebe aufgefallen sind, ist nicht erst seit Saisonbeginn bekannt.

Dass die Verbandsselbstheilungskräfte nur schwach, wenn nicht gar rudimentär, ausgeprägt sind, zeigt sich auch hier wieder. Die Ansetzung von Schiris ist weder von DHB, EHF oder IHF sinnig oder nachvollziehbar. Auch das ist nicht neu, obwohl das Problem nicht erst seit gestern besteht...

Zu den Bestechungsversuchen äußerte sich der schweizer Ex Schiri Falcone (laut der heutigen handball world) : Lasse man sich als Unparteiischer auf nichts ein, gebe es laut Falcone nur zwei Richtungen. "Sie machen entweder freundlich weiter oder sie werden aggressiv", berichtete der Schweizer, der diese Manipulationsversuche EHF gemeldet hatte. Dem Dachverband wirft Falcone Tatenlosigkeit vor. "Da hatten wir dann plötzlich das Gefühl, dass wir nach diesen Meldungen nicht mehr eingesetzt wurden, das heißt, kein Einsatz ist für einen Schiedsrichter wie eine Strafe."
So langsam packen mehr und mehr Schiris aus...

Grundsätzlich liegt ein bekanntes, aber absolut unpopuäres Dilemma zu Grabe Grunde.
Die Sportgerichtsbarkeit ist ein privates Rechtssystem, das nur bedingt an das für alle geltende Rechtssystem anknüpft. Jeder Verbandsfuzzi Verbandsfunktionär kann zum Richter werden. Wie arrogant, dumm und zynisch solche Unrechtsverfahren sind, zeigen beispielsweise die verbandlichen Schmierenkomödien Dopingaufarbeitungen bei Kathrin Krabbe und Diether Baumann.


Allein diese beiden Komplexe lassen nur einen Schluss zu:
Handball ist korrupt wie Fußball.

Montag, 23. März 2009

Mehr Anerkennung?

Allseits bekannt ist das 'Hausfrauen Syndrom'. Du machst gute und wichtige Arbeit und sie wird nicht vergütet, gescheige denn dass diese eine Wertschätzung erfährt.

Dieses Phänomen lässt sich auf viele Bereich und Tätigkeiten übertragen. Aber es bietet auch die Möglichkeit etwas komplexere gesellschaftliche Zusammenhänge vereinfacht und für eine 'breite Masse' zu transportieren, also populistisch zu arbeiten. Letzteres findet sich in einer heutigen dpa Meldung in der Frankfurter Rundschau:Wehrbeauftragter fordert mehr Anerkennung für Soldaten

Berlin (dpa) - Der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestags, Reinhold Robbe, fordert mehr gesellschaftliche Anerkennung für die Soldaten der Bundeswehr. Der "Bild"-Zeitung sagte Robbe, vom Rekruten bis zum General würden die Soldaten bei jedem Truppenbesuch über "freundliches Desinteresse" und fehlende Anteilnahme klagen. Film und Literatur hätten sich in den vergangenen 60 Jahren in Deutschland überhaupt nicht ernsthaft mit der Situation von Soldaten beschäftigt. In Frankreich, Großbritannien oder den USA wäre das undenkbar.
Unahängig davon, dass ich den Militärdienst nachwievor für verwerflich halte, liegt wohl auch eine fatale Fehleinschätzung des Soldatengelddruckersimbundestag 'Wehrbeauftragten' vor. Literaten behandel(te)n Themen wie 'Krieg' oder 'Soldatentum' in der Regel mehr als nur kritisch. Oder soll hier wieder eine 'Landserromatik' entstehen? Nee, auf Naturschilderungen zwischen zwei Patroullienfahrten um die deutsche Erdscholle am Hindukusch (literarisch) zu verteidigen, kann - nicht nur - ich getrost verzichten.

Was fehlt, ist nicht Anerkennung, sondern Bewusstsein, welche Funktionen Soldaten ausüben. So ist die Bemerkung des Soldaten Lobbyisten nur ein dummer populistischer Versuch Gelder abzugreifen. Soll er doch lieber eine Soldaten Bank gründen und sich aufkaufen lassen...

Sonntag, 22. März 2009

Gefühlte Sommmerzeit

Seit gut einer Woche wache ich auf - wenn es hell wird.
Die Sommerzeit ist da!

:-)))

Samstag, 21. März 2009

Angrillen und Tauwetter

Es ist vollbracht: Die Grillsaison ist gestern bei uns traditionell zum Frühlingsanfang gestern eröffnet worden. Ein bisschen schattig, aber das ist ja zu dieser Jahreszeit nix Neues. War schon gut, auch weil es jedes Jahr immer eine neue Zusammensetzung von Leuten ist - die in der Regel so nicht zusammenkommen würden. Danke an alle, da dabei waren!

Erfreulicherweise hat sich auch das zwischenmenschliche Tauwetter weiter fortgesetzt. Es war schon in den letzten Tagen deutlich zu spüren und hat sich auch am Tag danach weiter entwckelt.

Ich sags ja: Miteinander reden... Wer das nicht macht, isoliert sich sozial . Und hat dann nur noch weiter eingeschränkte Handlungsmöglichkeiten.

Dienstag, 17. März 2009

Unfassbar?- Nein, der Typ läuft Amok...

Dummheit wird nicht besser, auch nicht wenn sie stets wiederholt wird.
Aber immer noch schockt mich dass, was ich eben auf den Seiten der Tagesschau lesen muss: Kondome können nach Ansicht von Papst Benedikt XVI. das Aids-Problem nicht lösen. "Man kann das Aids-Problem nicht durch die Verteilung von Kondomen regeln. Ihre Benutzung verschlimmert vielmehr das Problem", sagte das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche an Bord seines Flugzeugs auf dem Weg nach Afrika. Die Lösung liege vielmehr in einem "spirituellen und menschlichen Erwachen" und der "Freundschaft für die Leidenden". Ist es mutig, dies in einer Zeit zu sagen, in der ganze Landstriche südlich der Sahara eine Infektionsquote von weit über 80 % haben? Muss ich Zahlen über die Gesundheitsversorgung argumentativ nachschieben oder soll ich sachlich korrekter von der Mortalitätsrate schreiben?

Nein, der Ansatz des Papstes ist zutiefst inhuman. Als Führer einer Religion mit Weltanspruch muss er sich gefallen zu lassen, bestenfalls als völlig weltfremd zu gelten. Politisch betrachtet ist er ein Fundamentalist, der Leid und Verbrechen an der Menschheit nicht nur relativiert, sondern auch noch zulässt und ihnen Vorschub leistet. Damit ist in der Tradition der übelsten Verbrecher gegen die Menschlichkeit und in der Tradition zahlreicher afrikanischer Despoten. Hat er diese Anspassung mit seinem Afrika Trip beabsichtigt oder ist das seine intrinsische Motivation?

Sonntag, 15. März 2009

Amok Politgeseiere

Selbst der Amoklauf von Winnenden kann Politgeseiere nicht verhinern. In der FR online war heute die folgenden dpa Meldung zu lesen:
Seehofer zeigt Verständnis für Frage nach Waffenkontrolle
Berlin.

CSU-Chef Horst Seehofer hat Verständnis für die Forderung nach schärferen Kontrollen von Waffenbesitzern gezeigt. Die Frage der Kontrolle sei schon eine, die man stellen müsse, sagte er im ZDF. Es sei fraglich, ob diese große Zahl von Waffen in privater Hand so erforderlich ist. Der Vater des Amokläufers Tim K. hatte in einem Tresor im Haus 14 Waffen deponiert, eine weitere - die spätere Tatwaffe - im Schlafzimmer. Außerdem hatte der Vater zu Hause 4600 Schuss Munition deponiert.
Noch windelweicher ohne Handlung geht es wirklich nicht. Politik bedeutet immer noch Handeln. Ein bisschen weniger oder mehr Verständnis für ein bisschen mehr oder weniger Waffen zu Hause... Noch dümmer geht es kaum. Sollte man denken. Aber die nächste Äußerung zur geglückten Volksbewaffnung kommt bestimmt. Dafür sorgen schon Waffenlobbyisten wie Horst Seehofer. Ich geh jetzt in Deckung.

Samstag, 28. Februar 2009

Der Umwelt zuliebe: Keine Werbung in Plastikfolie

Mein Eindruck hat mich nicht getäuscht: Mein Eintrag vom 22. Februar über Der Umwelt zuliebe: Keine Werbung in Plastikfolie bestätigt sich auf merkwürdige Weise. Inzwischen haben sich 5 (fünf, sic!) von den schwachmatischen Aufklebern bei mir im Briefkasten angefunden. Korrigieren muss ich mich dennoch: Es ist kein logistischer Fehler.

Vielmehr weist alles darauf hin, dass es sich um eine Kampagne von Zeitungsverlegern handelt. Leider haben diese keinen Arsch in der Hose. Denn anderen Falls würden sie sich zur Herausgeberschaft offen bekennen. Und sich nicht anonym hinter irgendeinem vermeintlichen Ökolabel verstecken.

Dafür spricht auch die Marksituation. Bevor das Phänomen der in Plaste Plastik eingesprerrten eingeschweisten Printwerbungen auftrat, wurden Werbebeilagen in Zeitungen eingelegt. Durch die Bündelung kann nun ein ökologisch sinnloser, aber für die Auftraggeber günstiger Preis, angeboten werden. Und der Müll kann nun auch von der sowieso an nahezu allen Haushalten vorbei schneienden Post AG emittiert in die Briefkästen geotzt verteilt werden.

So sieht es derzeit aus: Aus der "Aktion: Verantwortung für die Umwelt" wird Eine weitere Umwelt Verarschung auf Kosten aller. Durch den Hintergrund der Profitmaximierung ist dies ein durch und durch niederträchtiger Beweggrund.

AJs verden

Danmark er et dejligt land...

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aj-flensborg - 2012-09-02 16:32
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Wow, ich dachte, ich hätte schon lange nichts mehr...
Ali Schwarzer (Gast) - 2012-07-23 19:59
Fisch Sonntag (16)
Überbackenes Schollenfilet. Schnell. Lecker. MSC Zertifziert. Salat....
aj-flensborg - 2012-01-15 22:53
Also eigtl. sollte da...
Also eigtl. sollte da jetzt ":S" stehen!
Ali Schwarzer (Gast) - 2012-01-13 02:24
*hehe* Die von Kabel...
*hehe* Die von Kabel Deutschland sind auch nicht viel...
Ali Schwarzer (Gast) - 2012-01-13 02:23

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Zuletzt aktualisiert: 2012-09-02 16:32

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